Die Symbolleiste ist ein wichtiger Bereich der Mac-Arbeitsoberfläche. Buttons erleichtern den Zugriff auf wichtige Funktionen und Einstellungen. In diesem Beitrag erfährst du, wie du Ordnung in die Symbolleiste bringst und die Darstellung anpassen kannst.

Die oberste Leiste ist bei macOS (und OS X) zweigeteilt. Der linke Bereich ist für das Menü des aktuell aktiven Programms reserviert. Rechts befinden sich Schnellzugriffe für bestimmte Funktionen und aktuelle Informationen über Akkustand, WLAN-Verbindung oder Datum.

menüleiste-1024x39  Je mehr Programme du auf deinem Mac installiert hast, desto wahrscheinlicher ist es, dass sich dort unzählige Symbole tummeln, deren Position willkürlich scheint.

Icons verschieben und entfernen

Mit einem einfachen Trick kannst du die Icons schnell umsortieren. Halte einfach die cmd-Taste gedrückt und bewege die Icons per Drag-and-Drop in die gewünschte Position.

Das Symbol ganz rechts für die Benachrichtigungen kannst du übrigens nicht verschieben, es muss immer am rechten Rand bleiben.

Wenn du ein Icon nicht in der Menüleiste brauchst, ziehst du es einfach mit gedrückter cmd-Taste von der Leiste herunter.

Achtung:

Manche Icons wie die Lupe für die Suche oder das Mitteilungs-Symbol lassen sich nicht von der Leiste entfernen. Auch Anwendungen, die nur über die Menüleiste angesteuert werden können, kannst du nicht herunterziehen.

In den Systemeinstellungen kannst du in der Regel festlegen, ob sich eine bestimmte Option in der Menüleiste wiederfinden soll. So kannst du auch versehentlich entfernte Icons wie zum Beispiel das Lautstärkesymbol wieder anzeigen lassen.

Alle Symbole anzeigen

Das Programm-Menü hat bei macOS immer Vorrang. Wenn das Menü der aktuell geöffneten Anwendungen viele Spalten benötigt, bleibt für die Symbole im rechten Bereich nicht mehr viel Platz übrig. 

Besonders wenn du an kleinen Bildschirmen arbeitest, siehst du dann häufig nicht alle Symbole. Ärgerlich ist es dann, wenn das benötigte Item verdrängt wurde.

Damit du die Symbolleiste vollständig siehst, öffnest du am besten ein Programm, dessen Menü nur wenige Spalten besitzt. Ein guter Kandidat ist zum Beispiel die vorinstallierte Karten-App. Ich verwende immer den integrierten E-Book-Reader von Calibre, denn da hat das Menü nur eine Spalte und ich sehe immer alle Menü-Symbole.

Am besten verschiebst du auch die Symbolleisten-Einträge, die du am häufigsten benötigst, möglichst weit nach rechts. So gehst du sicher, dass diese Icons immer zu sehen sind.

Es gibt noch eine viel bequemere Möglichkeit, die Menüleistung komplett anzuzeigen, und zwar mit der kostenpflichtigen App Bartender.

Komplette Kontrolle mit Bartender

Leider gibt es in macOS bisher noch keine Möglichkeit, die Menüleiste in einem eigenen Bereich in den Einstellungen zu konfigurieren.

Die Anwendung Bartender schließt diese Lücke und bietet viele sinnvolle Funktionen, mit denen du deine Menüleiste komplett anpassen kannst. Mit ihren Funktionen ist Bartender einzigartig und wurde schon mehrfach ausgezeichnet.

Aktuell kostet die App 14,59 € und ist auf www.macbartender.com erhältlich. Eine kostenlose Testphase von 4 Wochen gibt dir die Möglichkeit, das Programm kennenzulernen.

In den Einstellungen von Bartender kannst du deine Menüleiste komplett konfigurieren.

bartender-1024x733

Beispielsweise hast du die Möglichkeit, eine sogenannte Bartender-Bar zu erstellen, die nur auf Knopfdruck sichtbar wird. Du hast dann zwei Menüleisten untereinander, von denen eine nur bei Bedarf angezeigt wird.

Sehr praktisch: Im Menüpunkt „Hot Keys“ lässt sich ein Shortcut konfigurieren, mit dem du schnell Programm-Menü verbergen kannst, so dass alle Menübar-Icons sichtbar sind. So musst du nicht mehr umständlich zu einer Anwendung mit einem schmalen Menü wechseln. Auch die Bartender-Bar gehorcht auf einen selbstgewählten Shortcut und zeigt sich nach dem Betätigen der Tastenkombination an.

Auch die einzelnen Einträge der Leiste kannst du per Shortcut erreichen. Mit der Enter-Taste bestätigst du dann die Auswahl und musst so nicht mehr zur Maus wechseln, um die Bareinträge zu betätigen.

Ob dir die Anwendung die knapp 15 € wert sind, musst du selbst entscheiden. Vielleicht zieht ja Apple irgendwann nach und integriert die Funktionen standardmäßig ins Betriebssystem. Bis dahin ist Bartender die einzige mir bekannt Möglichkeit, die Symbolleiste wirklich gut zu organisieren und zu konfigurieren.

Dir hat dieser Beitrag gefallen?

Abonniere den Macmeister-Newsletter und erhalte gratis Tipps, Tricks und wertvolle Bonus-Inhalte!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.

Menü